Kosten für Ausbildungsmittel senken

Für alle Betriebe, die recht klein sind und eng mit ihrem Budget hantieren müssen, sind die Kosten der Ausbildungsmittel je nach Ausbildungsberuf relativ hoch. In diesem kurzen Artikel zeigen wir dir, wie du die Kosten für Ausbildungsmittel in deinem Betrieb senken kannst.

Improvisieren

Selbstständige und kleine Betriebe sind Meister der Improvisation. Natürlich kann man sich keine Millionenschwere Maschine aus Papier bauen. Aber um Kosten zu sparen, sollten bestehende Prozesse überprüft und neu ausgerichtet werden.

Beispiel: Eine Dachdeckerfirma lässt sich wöchentlich mit Holz liefern. Aufgrund der erhöhten Öl- und Benzinkosten sind die Lieferkosten ein erheblicher Teil der regelmäßigen Kosten. Um die Kosten zu drücken, kann ein neuer, näherer Lieferant gesucht werden oder ihr handelt neue Bedingungen aus. Da es sich um einen Dachdeckerbetrieb handelt, könnte eine andere Möglichkeit darin bestehen, die Lieferungen selbst abzuholen. Das spart die Lieferkosten. Oder mehrere Einsatzorte mit nur einer Fahrt abzudecken. Und unter dem Strich können (und müssen) die erhöhten Preise auch dem Kunden weitergegeben werden.

Mieten statt kaufen

Mieten oder Leasing

Bild von Tumisu auf Pixabay

Eine weitere Möglichkeit, hohe Investitionskosten zu sparen, ist das Leasen oder Mieten von Ausbildungsmitteln. Es gibt sogar Firmen, die ganze Kataloge an Produkten anbieten. Natürlich sollte man vorher gut rechnen, ob sich das Mieten oder Leasen wirklich lohnt. Je nach Vereinbarung können die Mieten auch kurzfristig pausiert oder gestoppt werden.

Beispiel: Wenn ein Team auf Montage fährt, ist es ratsam, eine Dachbox oder einen Dachträger auf die Firmenautos zu installieren. Dies dient in erster Linie der Sicherheit im Fahrgastraum, da eine solche Box das Herumfliegen von Gegenständen verhindert. Eine gute Dachbox kostet in der Regel zwischen 500 und 1.000 Euro, Kosten, die man sich initial sparen kann. Stattdessen kannst du dir eine Dachbox dauerhaft oder auch tageweise für wenig Geld mieten.

Geteiltes Leid

Improvisieren nicht möglich oder keine Möglichkeit zu mieten/leasen? Dann ist geteiltes Leid halbes Leid: Ausbildungsmittel können super in einer Partnerschaft zwischen Betrieben ausgetauscht oder herumgereicht werden. Solche Partnerbetriebe lohnen sich vor allem im Handwerk, wenn die Maschinen im Betrieb nicht vorhanden sind und Hunderttausende (oder mehr) Euro kosten. Falls das Ausbildungsmittel zu sperrig oder groß ist, kannst du eine Verbundausbildung planen und so deine Auszubildende in den anderen Betrieb schicken – vollkommen legitim und Kammer-Konform.

Falls du noch Fragen (oder bessere) Ideen hast, melde dich gerne!

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