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	<title>Psychologie &amp; Pädagogik &#8211; AdA2go.de</title>
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	<description>Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung</description>
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		<title>Hilfe! Mein Auszubildender konsumiert Kautabak!</title>
		<link>https://ada2go.de/kautabak/</link>
					<comments>https://ada2go.de/kautabak/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Schönefeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 18:15:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbilder Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsfeld 3: Ausbildung durchführen]]></category>
		<category><![CDATA[K]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie & Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[Darum geht's: Was ist Kautabak? ✔ Ein kurzer Blick in die Geschichte des Kautabaks ✔ Ist Kautabak ungesund? ✔ Ist Kautabak verboten? ✔ Kannst du als Ausbilder den Konsum von Kautabak verbieten? ✔ Was kannst du als Ausbilder tun? ✔]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallöchen 🙂</p>
<p>Vor einigen Tagen trudelte eine wirklich außergewöhnliche Frage ein, die ich dir aber natürlich nicht vorenthalten will:</p>
<blockquote class="bubblefrage"><p>Liebe Katja,</p>
<p>vielen Dank für die Möglichkeit dir Fragen zu stellen, die ich direkt nutzen möchte. Mein Auszubildender ist 19 und kam kürzlich von einer Reise in das wunderschöne Schweden zurück. Doch statt frischen Fisch brachte er eine neue Unsitte mit: eine Vorliebe für Kautabak. Was er daran findet kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen &#8211; doch er hat das Zeug nun überall dabei. Ist das nicht illegal (ich dachte es gibt ein Verbot von der EU dafür)? Darf ich ihm das als Ausbilderin verbieten? Ich habe wirklich Sorge, dass er seine jüngeren Kollegen auf unschöne Gedanken bringt. Ganz abgesehen davon, ertrage ich das Spucken nicht. Mir wird jedes Mal ganz übel!</p>
<p>Ich danke dir schon mal für deine Antwort.</p>
<p>Sonnige Grüße aus Nürnberg*,</p>
<p>Sonja*</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">(* Ort und Name geändert)</p>
<h2 style="text-align: left;"><span style="color: inherit; font-family: inherit; font-size: 1.3em;">Kautabak FAQ</span></h2>
<p>Anmerkung: Ich muss zugeben, mit diesem Thema hatte ich noch nie zu tun &#8211; umso spannender finde ich die Frage aber. Daher zum Einstieg erstmal wieder einige allgemeine Informationen.</p>
<h3>Was ist Kautabak?</h3>
<p>Zigaretten und Zigarillos kennt sicher jeder &#8211; egal ob man raucht oder nicht. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten Tabak zu konsumieren &#8211; und das sogar rauchfrei. Dazu zählen</p>
<ul>
<li>Schnupftabak und</li>
<li>Kautabak.</li>
</ul>
<p>Bei Letzterem handelt es sich um Tabak, der entweder gekaut wird (wie der Name schon sagt) oder einfach nur im Mund gehalten wird. Auch wenn ich denke, dass diese Tabak-Variante hierzulande nicht so verbreitet ist, war Kautabak schon zu Zeiten Christoph Columbus&#8216; sehr beliebt und ist somit kein Hype-Produkt der letzten Jahre.</p>
<h3>Ein kurzer Blick in die Geschichte des Kautabaks</h3>
<blockquote><p>Keine Sorge &#8211; ich will dich nicht langweilen. Aber ich finde, dass man sich trotzdem immer mit den Hintergründen von Dingen beschäftigen sollte, um sie besser zu verstehen.</p></blockquote>
<p>Rauchen war schon zu Zeiten der Maya-Priester 600 bis 500 vor Christus äußerst beliebt. Doch Seefahrer hatten ein Problem: Sie konnten Tabak nicht anzünden, weil sonst die Gefahr bestand, dass ihr Holzschiff verbrannte. Doch Christoph Columbus fand durch Zufall eine Lösung für das Problem: Indianer kauten mit Muschelkalk versetzten Tabak, statt ihn zu inhalieren.</p>
<p>Danach verbreitete sich Kautabak in vielen Teilen der Welt rasend schnell. Vor allem im skandinavischen Raum ist Kautabak auch heute noch sehr beliebt.</p>
<h3>Ist Kautabak ungesund?</h3>
<p>Die Schädlichkeit von Rauchen (sprich dem anzünden und inhalieren von Tabak und den mehreren Tausend Zusatzstoffen &#8211; von denen etwa 90 nachgewiesen krebserregend sind) ist inzwischen bekannt. Daher sind Forscher und Konsumenten auf der Suche nach Alternativen. So wundert es wenig, dass es inzwischen zahlreiche Studien dazu gibt. Das Fazit ist dabei, dass der Konsum von unverbranntem Tabak weit weniger schädlich ist als das Rauchen.<span id='easy-footnote-1-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-1-4399' title='Quelle: Royal College of Physicians of London: Protecting smokers, saving lives. The case for a tobacco and nicotine regulatory authority, auf: &lt;a href=&quot;https://www.hri.global/files/2011/07/13/RCP_-_Protecting_Smokers.pdf&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.hri.global/files/2011/07/13/RCP_-_Protecting_Smokers.pdf&lt;/a&gt;; abgerufen am 24. Juni 2019'><sup>1</sup></a></span>
<p>Darüber hinaus gibt es vier große Metaanalysen, bei denen alle bisherigen Studien zu den Themen &#8222;Rauchloser Tabak und Gesundheit&#8220; bzw. &#8222;Rauchloser Tabak und Krebs&#8220; ausgewertet wurden. Deren Fazit ist:</p>
<ol>
<li>Stand im Jahr 2006: Der Konsum von Kautabak erhöht das Risiko für Mundhöhlenkrebs minimal.<span id='easy-footnote-2-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-2-4399' title='Quelle: Brad Rodu &amp;amp;William T Godshall: Tobacco harm reduction: an alternative cessation strategy for inveterate smokers, auf: &lt;a href=&quot;https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1477-7517-3-37&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1477-7517-3-37&lt;/a&gt;; abgerufen am 24. Juni 2019'><sup>2</sup></a></span></li>
<li>Stand im Jahr 2008: Das Krebsrisiko von Menschen die rauchlosen Tabak konsumieren ist vermutlich geringer ist als das von Rauchern, allerdings größer als das von jenen, die gar keinen Tabak konsumieren.<span id='easy-footnote-3-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-3-4399' title='Quelle: Boffetta, Hecht, Gray, Gupta &amp;amp; Strai: Smokeless tobacco and cancer &amp;#8211; in &amp;#8222;The lancet oncology&amp;#8220;'><sup>3</sup></a></span></li>
<li>Stand im Jahr 2009: Auch diese Metaanalyse bestätigte: Der Konsum von Kautabak erhöht das Risiko für Mundhöhlenkrebs minimal.<span id='easy-footnote-4-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-4-4399' title='Quelle: Lee &amp;amp; Hamling: Systematic review of the relation between smokeless tobacco and cancer in Europe and North America &amp;#8211; in &amp;#8222;BMC Medicine&amp;#8220;'><sup>4</sup></a></span></li>
<li>Stand im Jahr 2011: Auch diese Metaanalyse bestätigt die Assoziation, dass rauchloser Tabak nach westlicher Machart das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs nur minimal erhöht.<span id='easy-footnote-5-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-5-4399' title='Quelle: Brad Rodu: The scientific foundation for tobacco harm reduction, 2006-2011, auf:&lt;a href=&quot;https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1477-7517-8-19&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1477-7517-8-19&lt;/a&gt;; abgerufen am 24. Juni 2019'><sup>5</sup></a></span></li>
</ol>
<p>Eine Erklärung für das geringe Gesundheitsrisiko ist der Umstand, dass sich durch Kautabak kein Teer in der Lunge absetzt. Daher geht man derzeit davon aus, dass rauchloser Tabakgenuss deutlich weniger riskant ist, als das Rauchen von Zigaretten.<span id='easy-footnote-6-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-6-4399' title='Quelle: Carl V Phillips: Debunking the claim that abstinence is usually healthier for smokers than switching to a low-risk alternative, and other observations about anti-tobacco-harm-reduction arguments, auf: &lt;a href=&quot;https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1477-7517-6-29&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://harmreductionjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/1477-7517-6-29&lt;/a&gt;; abgerufen am 24. Juni 2019'><sup>6</sup></a></span>
<h3>Ist Kautabak verboten?</h3>
<p>Auch wenn du wahrscheinlich gleich den Kopf schüttelst: Ja, mit sowas beschäftigt sich der Europäische Gerichtshof.</p>
<p>Die Kurzfassung: Per rechtlicher Definition handelt es sich bei Kautabak um Tabak, dessen Inhaltsstoffe ausschließlich durch Kauen freigesetzt werden. Und genau dieser ist erlaubt.<span id='easy-footnote-7-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-7-4399' title='Quelle: Der Gerichtshof (Sechste Kammer): Günter Hartmann Tabakvertrieb GmbH &amp;amp; Co. KG gegen die Stadt Kempten, auf: &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;#038;docid=206857&amp;#038;pageIndex=0&amp;#038;doclang=DE&amp;#038;mode=req&amp;#038;dir=&amp;#038;occ=first&amp;#038;part=1&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;#038;docid=206857&amp;#038;pageIndex=0&amp;#038;doclang=DE&amp;#038;mode=req&amp;#038;dir=&amp;#038;occ=first&amp;#038;part=1&lt;/a&gt;; abgerufen am 24. Juni 2019'><sup>7</sup></a></span>
<p>Andere Sorten des Oraltabaks (z. B. Varianten zum Lutschen) sind allerdings nach EU-Recht verboten. Dies trifft auch auf Snus zu, der deutlich gesundheitsgefährdender sein soll.<span id='easy-footnote-8-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href='https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-8-4399' title='Quelle: Der Gerichtshof (Neunte Kammer): Europäische Kommission gegen das Königreich Dänemark, auf: &lt;a href=&quot;http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;#038;docid=165929&amp;#038;pageIndex=0&amp;#038;doclang=FR&amp;#038;mode=req&amp;#038;dir=&amp;#038;occ=first&amp;#038;part=1&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&amp;#038;docid=165929&amp;#038;pageIndex=0&amp;#038;doclang=FR&amp;#038;mode=req&amp;#038;dir=&amp;#038;occ=first&amp;#038;part=1&lt;/a&gt;; abgerufen am 24. Juni 2019'><sup>8</sup></a></span> Hierbei handelt es sich um eine Unterform von Lutschtabak aus Skandinavien. Auf derartige Ergebnisse wird Sonja wahrscheinlich gestoßen sein und daraus schlussfolgern, das Kautabak generell verboten sei. Inzwischen gibt es aber zahlreiche Hersteller von <a href="http://ministryofsnus.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Snus</a>, die den Tabak so produzieren, dass er in Deutschland und dem Rest der EU ohne Einschränkungen zum Verkauf zugelassen ist.</p>
<h2>Kannst du als Ausbilder den Konsum von Kautabak verbieten?</h2>
<p>Wie ich in meinem Artikel über das Rauchen bei Auszubildenden schon schrieb, ist der Handlungsspielraum von Ausbildungsbetrieben eingeschränkt &#8211; vor allem wenn der Auszubildende volljährig ist.</p>
<p>Es gibt zwar die Möglichkeit ein generelles Rauchverbot auf dem Betriebsgelände auszusprechen (z. B. aus Sicherheitsgründen) &#8211; allerdings haben ja schon die alten Seefahrer festgestellt, dass durch Kautabak nichts anfängt zu brennen &#8230; Ich habe auch keinen Präzedenzfall zu dem Sachverhalt gefunden &#8211; was entweder darauf schließen lässt, dass das ein sehr seltenes Problem ist oder die Beteiligten sich anders einigen.</p>
<p>Anders verhält es sich mit dem Ausspucken &#8211; das ist wirklich unschön und verschmutzt dazu noch das Firmengelände. Auch dazu habe ich noch kein passendes Urteil gefunden &#8211; aber immer mehr Städte nehmen Spucken in ihren Bußgeldkatalog auf. In Köln kostet die Verunreinigung und Verunstaltung von öffentlichen Flächen durch Spucken beispielsweise 30 bis 60 Euro.<span id='easy-footnote-9-4399' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href="https://ada2go.de/kautabak/#easy-footnote-bottom-9-4399" title="Quelle: Sicheres und sauberes Köln: Verwarnungs- und Bußgelder, auf: &lt;a href=&quot;https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/satzungen/bu%C3%9Fgeldrahmen_zur_k%C3%B6lner_stadtordnung_stand_29_januar_2017.pdf&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/satzungen/bu%C3%9Fgeldrahmen_zur_k%C3%B6lner_stadtordnung_stand_29_januar_2017.pdf&lt;/a&gt;; abgerufen am 24. Juni 2019"><sup>9</sup></a></span>
<h2>Was kannst du als Ausbilder tun?</h2>
<p>Ich würde zunächst für mich klären, was ich mir wünsche.</p>
<ul>
<li>Soll er es ganz lassen?</li>
<li>Außerhalb des Betriebsgeländes Tabak kauen?</li>
<li>Oder einfach nur das Spucken lassen bzw. das diskreter machen?</li>
</ul>
<p>Sobald du das weißt, würde ich ein Gespräch anberaumen und ganz ruhig mit dem Auszubildenden darüber reden. Denk dran, er ist ein junger Mensch &#8211; auch wenn er schon über 18 ist, schlägt in ihm wahrscheinlich ein Teenie-Herz, das rebellisch sein will oder das cool findet.</p>
<blockquote><p>Von daher lote zunächst deine persönlichen Wünsche und Grenzen aus und dann im Gespräch die deines Auszubildenden. Versucht einen Kompromiss zu finden, mit dem ihr beide leben könnt. Bei meinen Recherchen bin ich übrigens darauf gestoßen, dass es Spucknäpfe für Kautabak-Konsumenten gibt &#8211; der Boden in eurem Betrieb wird sich sicher freuen.</p></blockquote>
<p>Du könntest in Vorbereitung darauf, z. B. auch Informationstage/ -Stunden zu Drogen einplanen, bei denen alle deine Auszubildenden für die Folgen sensibilisiert werden.</p>
<blockquote class="bubbleantwort"><p>Huhu Sonja,</p>
<p>am wichtigsten ist denke ich ruhig bleiben bei dem Gespräch. Ich verstehe deine Bedenken &#8211; aber ich denke Verbote ohne rechtliche Grundlage und Vorhaltungen bringen wenig und wecken wahrscheinlich nur den Trotz. Ich wünsche dir sehr, dass ihr es schafft ein Gespräch bei entspannter Atmosphäre zu führen und dein Auszubildender deine Sorgen versteht.</p>
<p>Falls ich dir noch irgendwie helfen kann, melde dich.</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Katja</p></blockquote>
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			</item>
		<item>
		<title>Hilfe! Mein Auszubildender ist inkontinent!</title>
		<link>https://ada2go.de/inkontinenz/</link>
					<comments>https://ada2go.de/inkontinenz/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Schönefeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2019 21:34:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbilder Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsfeld 3: Ausbildung durchführen]]></category>
		<category><![CDATA[I]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie & Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[Darum geht's: Inkontinenz FAQ - das solltest du unbedingt wissen (Definition, Formen, Ursachen, Therapiemöglichkeiten, Hilfsmittel) ✔ Was kannst du als Ausbilder tun? ✔ Darf bei Inkontinenz gekündigt werden? ✔]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Huhu, es ist mal wieder eine Leserfrage eingetrudelt!</p>
<blockquote class="bubblefrage"><p>Hey Katja,</p>
<p>ich habe da ein wahrscheinlich sehr seltenes Problem: Mein Azubi Peter* (16, 1. Lehrjahr) ist inkontinent. Anfangs hat man es gar nicht bemerkt, aber neulich ging etwas daneben und es kam zu einer ziemlich peinlichen Situation.</p>
<p>Hast du Tipps, wie ich damit umgehen soll?</p>
<p>Grüße, Hans</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">(* Namen geändert)</p>
<p>An welche Altersgruppe denken die meisten Menschen beim Thema Inkontinenz? Richtig, Senioren.</p>
<ul>
<li>Doch wusstest du, dass es allein in Deutschland ca. 10 Millionen Menschen an Inkontinenz leiden?</li>
<li>Weltweit sogar 200 Millionen Menschen?</li>
<li>Das 10 Prozent der Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahre inkontinent sind?</li>
</ul>
<h2>Inkontinenz FAQ</h2>
<h3>Was genau bedeutet inkontinent?</h3>
<p>Ganz einfach gesagt handelt es sich dabei um eine Erkrankung, bei der Urin, Darmgase oder flüssiger/ fester Stuhl unkontrolliert und unwillkürlich entweichen. Dabei fehlt oder mangelt es dem Körper an der Fähigkeit, den jeweiligen Inhalt zu speichern. Dadurch können Betroffene nicht mehr steuern, wann Urin, Flatulenzen oder Stuhl abgegeben werden.</p>
<h4>Welche Formen von Inkontinenz gibt es?</h4>
<p>Bei Inkontinenz denken die meisten an Blasenschwäche &#8211; sprich den unkontrollierten Abgang von Urin. Darüber hinaus gibt es auch noch Stuhlinkontinenz.</p>
<p>Alles Wichtige dazu habe ich dir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Form</th>
<th>Hinweise</th>
</tr>
<tr>
<td>Belastungsinkontinenz bzw. Stressinkontinenz</td>
<td>Hierbei handelt es sich um die weitverbreitete Form der Harninkontinenz. Diese tritt auf, weil der Verschluss der Blase nicht mehr richtig funktioniert. Die Beeinträchtigung des Schließmuskels (Musculus sphincter urethrae genannt) kann viele Ursachen haben. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.</p>
<p>Grundsätzlich lässt sich Belastungsinkontinenz in vier Stadien einteilen:</p>
<ul>
<li>Stadium I: unwillentlicher Abgang bei schweren körperlichen Belastungen (z.B. Husten, Niesen, Springen, Lachen)</li>
<li>Stadium II: unwillentlicher Abgang bei leichten körperlichen Belastungen</li>
<li>Stadium III: unwillentlicher Abgang im Stehen</li>
<li>Stadium IV: unwillentlicher Abgang auch im Liegen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Dranginkontinenz</td>
<td>Bei dieser Form der Harninkontinenz ist eine Störung der Blasenspeicherung des Problem. Während eine gesunde Blase einiges an Urin fassen kann, zieht sich bei Betroffenen mit Dranginkontinenz der Schließmuskel auch bei geringen Menschen zusammen, wodurch es zum unwillentlicher Abgang von Urin kommt.</td>
</tr>
<tr>
<td>Neurogene Blase</td>
<td>Bei dieser Form der Harninkontinenz sind Beeinträchtigungen des Nervensystems Ursachen für die Störung der Blasenfunktion.</td>
</tr>
<tr>
<td>Chronischer Harnverhalt</td>
<td>Auch die sogenannte Ischurie ist eine Form der Harninkontinenz. Hierbei kann allerdings der Urin durch eine Blockade der Harnwege nicht richtig abfließen, was dazu führt, dass die Blase immer voller wird. Im besten Fall kann das Abflusshindernis entfernt werden, denn andernfalls kann sich der Urin bis zu den Nieren zurückstauen, was eine schwere Nierenschädigung nachsichziehen kann.</td>
</tr>
<tr>
<td>Nachtröpfeln</td>
<td>Zum Abschluss der Formen der Harninkontinenz noch eine Sonderform: das Nachtröpfeln. Hierbei treten nach dem Urinablassen noch einige Tropfen Urin aus der Harnröhre.</td>
</tr>
<tr>
<td>Stuhlinkontinenz</td>
<td>Hierbei leiden Erkrankte nicht durch den unkontrollierten Abgang von Harn, sondern Flatulenzen oder Stuhl. Leider ist das Wissen über diese Inkontinenzform nur wenig verbreitet und so werden unfreiwillige Flatulenzen oft als schlechtes Benehmen missverstanden.</p>
<p>Grundsätzlich lässt sich Stuhlinkontinenzin drei Grade einteilen:</p>
<ul>
<li>Grad 1: unwillentlicher Abgang von Winden und Darmschleim führen zu leichter Wäscheverschmutzung</li>
<li>Grad 2: unwillentlicher Abgang von Winden und flüssigem Stuhl</li>
<li>Grad 3: unwillentlicher Abgang von Winden, flüssigem Stuhl und festem Stuhl</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<blockquote><p>PS: Harn- und Stuhlinkontinenz können auch gleichzeitig auftreten.</p>
<p>PS2: Wenn gleichzeitig Symptome der Belastungsinkontinenz sowie Symptome der Dranginkontinenz auftreten, nennt man dies Mischinkontinenz.</p></blockquote>
<h4>Wodurch kann Inkontinenz entstehen?</h4>
<p>Die Ursachen für Inkontinenz sind vielfältig. Zu den häufigsten Ursachen gehören bei</p>
<ul>
<li><strong>Belastungsinkontinenz bzw. Stressinkontinenz:</strong> Schwäche des Beckenbodens (z. B. aufgrund vaginaler Geburten), Schwangerschaft oder Übergewicht</li>
<li><strong>Dranginkontinenz:</strong> noch nicht ganz geklärt, aber Experten gehen von folgenden Ursachen aus: der ganz normale Alterungsprozess, Entzündungen der Harnblase oder Entzündungen der Harnröhre, neurologische Erkrankungen</li>
<li><strong>Neurogene Blase:</strong> Nervenerkrankungen (wie z. B. Morbus Parkinson), Gehirntumore, Verletzungen des Rückenmarks</li>
<li><strong>Chronischer Harnverhalt: </strong>Blasensteine, vergrößerte Prostata, schwache Blasenmuskulatur</li>
<li><strong>Nachtröpfeln:</strong> vergrößerte Prostata, schwache Beckenbodenmuskulatur</li>
<li><strong>Stuhlinkontinenz:</strong> muskuläre Störungen, neurologische Störungen, sensorische Störungen, Störung der rektalen Speicherfunktion; Teil des Alterungsprozesses, kann aber auch angeboren sein</li>
</ul>
<h3>Welche Therapien gibt es bei Inkontinenz?</h3>
<ul>
<li><strong>Belastungsinkontinenz bzw. Stressinkontinenz: </strong>konservativ (Beckenbodentraining, Biofeedback-Training mit einer akustischen und/oder visuellen Rückkopplung oder Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht), Medikamente, Operation, Inkontinenzhilfsmittel</li>
<li><strong>Dranginkontinenz: </strong>Verhaltenstherapie, Beckenbodentraining, Blasentraining, Medikamente, Operation, Inkontinenzhilfsmittel</li>
<li><strong>Stuhlinkontinenz: </strong>Inkontinenzhilfsmittel, die Therapiemöglichkeiten sind abhängig von der Ursache</li>
</ul>
<h4>Welche Inkontinenzhilfsmittel bzw. welches Inkontinenzmaterial gibt es?</h4>
<p>Nicht bei allen Formen sind Medikamente, Behandlungen oder OPs nötig/ möglich. Daher gibt es auf dem Markt inzwischen eine Vielzahl an Hilfsmitteln, die Betroffenen das Leben erleichtern. Zu den gängigsten Inkontinenzmaterialien zählen:</p>
<ul>
<li>Inkontinenzeinlagen</li>
<li>Inkontinenz Unterhosen bzw. Inkontinenzhosen</li>
<li>Windeln bzw. Windelhosen</li>
<li>Vibrationsuhren</li>
<li>Weckgeräte für Bettnässer</li>
<li>Inkontinenz Badebekleidung</li>
<li>spezielle Bettwäsche</li>
<li>Inkontinenz Stuhlauflagen</li>
</ul>
<p>Ich würde dir wirklich empfehlen, einige Einlagen, Windeln und/ oder Inkontinenz Unterhosen für deinen Auszubildenden vorrätig zu haben. Entweder bittest du ihn dir welche zu bringen und sie im Spind (oder falls das zu offensichtlich ist an einem anderen Ort) aufzubewahren. Alternativ kannst du sie auch selbst bestellen. Im Netz gibt es eine Vielzahl an Anbietern wie <a href="https://dryandcool.de/shop/frontpage.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://dryandcool.de</a>, bei denen man Inkontinenzmaterial für Kinder und Erwachsene bestellen kann. Auch Wechselkleidung würde ich im Unternehmen hinterlegen, damit sich dein Auszubildender im Notfall umziehen kann. Darüber hinaus bietet sich je nach Schwere der Krankheit eine Inkontinenz Stuhlauflage an.</p>
<h2>Was kannst du als Ausbilder tun?</h2>
<p>So viel zum theoretischen Teil. Ich kann mir vorstellen, dass es in der Praxis zwei Hauptprobleme geben kann:</p>
<ol>
<li>Mobbing durch andere Auszubildende oder Mitarbeiter.</li>
<li>Beeinträchtigung der Arbeitsleistung bei starken Symptomen</li>
</ol>
<p>Leider weiß ich noch nichts Genaueres über die Situation in deinem Betrieb, aber ich rate jedem Ausbilder mit einem solchen Fall, sich zunächst ausführlich zu informieren und einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Je mehr du darüber weißt, umso besser bist du auf den nächsten Schritt vorbereitet: ein Gespräch mit deinem Auszubildenden. Auch wenn es in unserer Gesellschaft ein Tabu-Thema ist, solltet ihr möglichst offen darüber reden und folgende Fragen klären:</p>
<ul>
<li>Wie stark ist die Inkontinenz?</li>
<li>Wie geht es dem Auszubildenden mit der Inkontinenz und der Situation im Unternehmen?</li>
<li>Könnt ihr irgendetwas dafür tun, dass die Situation (noch) besser wird?</li>
<li>Inwiefern beeinträchtigt die Krankheit die Leistung des Auszubildenden?</li>
<li>Können trotz dessen alle Ausbildungsinhalte vermittelt werden?</li>
</ul>
<p>Ich denke bei den meisten Formen von Inkontinenz kann die Ausbildung weitergeführt werden &#8211; wichtiger ist abzuklären, wie es weiter geht.</p>
<p>Neben den Aspekten, die für dich, den Ausbildungsbetrieb und deinen Auszubildenden wichtig sind, solltest du auch im Blick behalten, ob die anderen Auszubildenden/ Mitarbeiter darüber Bescheid wissen und wie sie damit umgehen. In Anbetracht dessen, dass es anscheinend schon eine peinliche Situation gab, würde ich überlegen und mit Peter besprechen, ob es sinnvoll ist damit offen umzugehen. Ich denke (sofern es zu unschönen Zwischenfällen kommt) solltest du dringend Aufklärungsarbeit leisten, damit die Kollegen von Peter verstehen, was diese Krankheit ist und inwieweit sie ihn beeinträchtigt.</p>
<blockquote><p>Meine persönliche Devise ist immer, dass Wissen Verständnis schafft &#8211; und damit eine angenehmere Atmosphäre und Zusammenarbeit. Besprich aber bitte alle deine Schritte mit deinem Auszubildenden &#8211; denn er sollte sich dadurch auf keinen Fall unwohler fühlen!</p></blockquote>
<h2>Darf dem Auszubildenden gekündigt werden?</h2>
<p>Auch wenn du nicht danach gefragt hast, möchte ich noch darauf eingehen. Generell können der Ausbildende und der Auszubildende innerhalb der Probezeit ohne Angaben von Gründen kündigen. Danach ist eine Kündigung seitens des Betriebes aus einem wichtigen Grund nur möglich, wenn der Auslöser dafür so schwerwiegend ist, dass eine weitere Zusammenarbeit unmöglich ist.<span id='easy-footnote-10-4391' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href="https://ada2go.de/inkontinenz/#easy-footnote-bottom-10-4391" title="Quelle: Vgl. § 22 Kündigung &#8211; Berufsbildungsgesetz (BBiG), auf: &lt;a href=&quot;https://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__22.html&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__22.html&lt;/a&gt;; abgerufen am 22. Juni 2019"><sup>10</sup></a></span>.</p>
<p>Das Inkontinenz ein wichtiger Grund ist, wage ich zu bezweifeln. Da dein Auszubildender vor Beginn der Ausbildung von einem Arzt untersucht und für ausbildungstauglich befunden wurde<span id='easy-footnote-11-4391' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href="https://ada2go.de/inkontinenz/#easy-footnote-bottom-11-4391" title="Quelle: § 32 Erstuntersuchung &#8211; Gesetz zum Schutze der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz &#8211; JArbSchG), auf: &lt;a href=&quot;https://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/__32.html&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.gesetze-im-internet.de/jarbschg/__32.html&lt;/a&gt;; abgerufen am 22. Juni 2019"><sup>11</sup></a></span>, hättet ihr im Falle einer Kündigungsschutzklage schlechte Karten vor Gericht.</p>
<p>Aber auch abseits der Gesetzbücher denke ich, dass eine Kündigung nicht sinnvoll und zielführend wäre. Mit Hilfe geeigneter Hilfsmittel und Therapien können Betroffene meistens sehr gut leben. Warum also die Ausbildung vorzeitig beenden und das Potenzial eines jungen Menschen verschwenden? Ich denke mit Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt bekommt man diese Situation sicher gut in den Griff.</p>
<blockquote class="bubbleantwort"><p>Huhu Hans,</p>
<p>ich hoffe meine Tipps helfen dir. Ich wünsche dir und deinem Auszubildenden auf jeden Fall, dass ihr eine Lösung findet und ihr alle lernt, damit angemessen umzugehen.</p>
<p>Bitte achte dabei vor allem auf deine Art damit umzugehen. Halte die Waage zwischen Über- und Unterforderung. Zwischen Mitleid und unnötiger Härte. Und letztlich auch zwischen Bevorzugung und Ignorieren. Persönlich denke ich, dass das die größte Herausforderung ist &#8211; denn objektiv zu bleiben ist eh schon schwer und in so einer Situation noch mehr.</p>
<p>Falls ich dir noch irgendwie helfen kann, melde dich.</p>
<p>Liebe Grüße,</p>
<p>Katja</p></blockquote>
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		<title>Teamentwicklung &#8211; Phasenmodell nach Tuckman</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Schönefeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 18:38:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbilder Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsfeld 3: Ausbildung durchführen]]></category>
		<category><![CDATA[T]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie & Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz zusammengefasst: Die Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman lauten Forming ✔ Storming ✔ Norming ✔ Performing ✔ Adjourning ✔</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz zusammengefasst: die Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman. Bruce Tuckman entwickelte 1965 ein Modell für die Teamentwicklung. Dieses Modell ist praxisüblich im Projektmanagement und manchmal auch Teil einer Prüfung.</p>
<h2>Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman</h2>
<p>Aus diesem Grund hier die fünf Phasen nach Tuckman:</p>
<ol>
<li><strong>Forming.</strong> Hier lernen sich alle kennen.</li>
<li><strong>Storming.</strong> Jeder sucht sich seine Arbeit und seinen Platz im Team.</li>
<li><strong>Norming.</strong> Die Zusammenarbeit erhält Regeln. Mitarbeiter haben ihren Platz im Team gefunden.</li>
<li><strong>Performing.</strong> Mitarbeiter arbeiten ihre Aufgaben ab.</li>
<li><strong>Adjourning.</strong> Das Team löst sich nach dem Projekt wieder auf.</li>
</ol>
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		<title>Burn-out</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Schönefeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 17:02:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbilder Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsfeld 3: Ausbildung durchführen]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie & Pädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfahre mehr über die Themen: Burn-out Definition ✔ Burn-out Behandlung ✔</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Burn-out Definition</h3>
<p>Für &#8222;Burn-out&#8220; gibt es leider bislang keine einheitliche Definition. Meistens wird es aber von Betroffenen als ein Zustand starker emotionaler und körperlicher Ermüdung bzw. Erschöpfung beschrieben. Grund hierfür können chronische Überforderung oder falsche Glaubenssätze sein.</p>
<h3>Burn-out Behandlung</h3>
<p>Die Burn-out Prävention oder eine Therapie zielen darauf ab, die Strategien der Erkrankten im Umgang mit den Ursachen für den Erschöpfungszustand zu verbessern und Entlastungsmöglichkeiten zu finden.</p>
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