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	<title>Ausbildung vorbereiten &#8211; AdA2go.de</title>
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	<description>Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung</description>
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		<title>Ausbildungsmarketing &#8211; Tipps für eure Strategie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Schönefeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Oct 2019 17:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbilder Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsfeld 2 - Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken]]></category>
		<category><![CDATA[A]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung vorbereiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsmarketing]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Tipps: setzt gezielt auf Online-Marketing ✔ Richtet euch offline eher an Angehörige ✔ Erstellt ein Eignungsprofil ✔ Bezieht eure Auszubildenden mit ein ✔]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem letzten Artikel bin ich der Frage nach gegangen, <a href="https://ada2go.de/ausbildungsmarketing-ausbildungsplaetze-unbesetzt/">warum immer mehr Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben</a>. Heute soll es darum gehen, wie dein Unternehmen das mit der richtigen Strategie ändern kann.</p>
<h2>Gutes Ausbildungsmarketing erfordert ein Umdenken</h2>
<p>Hand aufs Herz: Manchmal liegen die Ursachen von unbesetzten Ausbildungsplätzen auch bei den Unternehmen. Die Zeiten, in denen hunderte Bewerbungen in den Briefkasten flatterten sind leider vorbei. Das erfordert ein Umdenken der Firmen und Marketing-Verantwortlichen. Wir leben gerade in einer Zeit, in der sich Unternehmen bei jungen Menschen &#8222;bewerben&#8220; müssen &#8211; nicht umgekehrt.</p>
<p>Kurz: Unternehmen brauchen eine gute Strategie für ihr Ausbildungsmarketing.</p>
<blockquote><p>Zur Erinnerung: Ausbildungsmarketing ist der Sammelbegriff für alle Aktivitäten, mit denen die angebotenen Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern besetzt werden sollen.</p></blockquote>
<h3>Ausbildungsmarketing Tipp 1: Setzt gezielt auf Online Marketing</h3>
<p>Meine liebe Freundin <a href="https://manuela-aust.de/" target="_blank" rel="noopener">Manuela Aust</a> betet mantra-artig: Fast jede Suche beginnt heute online! Auch die eurer künftigen Auszubildenden. Wobei die wahrscheinlich weniger gezielt nach euch suchen, als nach Dingen die sie interessieren &#8211; und dort müsst ihr eben auch sein.</p>
<blockquote><p>Ein wirklich kurioses Beispiel aus den sozialen Medien: Auf Tiktok postet ein Supermarkt einer großen Lebensmitteleinzelhändler-Kette jeden Tag kurze Clips aus dem Alltag. Sie sind witzig und originell &#8211; zeigen aber auch die Arbeit. Und die jungen Leute lieben sie. In den Kommentaren betteln die jungen Leute darum, dort arbeiten zu dürfen.</p></blockquote>
<p>Dagegen wirken Anzeigen in Zeitungen wie aus dem letzten Jahrhundert. Setzt daher auf modernes Marketing, das junge Menschen wirklich erreicht, statt das Marketing-Budget zu verbrennen. Einige Ideen:</p>
<ul>
<li>Informiert euch darüber, welche Social-Media-Plattformen bei den jungen Menschen gerade gefragt sind und baut euch dort langfristige Kanäle auf. Meiner Erfahrung nach sind es Instagram und Tiktok, die gerade die Handys junger Menschen zum Glühen bringen. Facebook ist leider out &#8211; dazu aber später noch mal.</li>
<li>Egal auf welcher Plattform: zeigt euch menschlich, nah und aufgeschlossen. Kaum jemand möchte einen langweiligen Job mit unfreundlichen Vorgesetzten/ Kollegen antreten. Das der Alltag nicht immer aufregend und spannend ist, ist klar &#8211; aber das müsst ihr ja nicht direkt als Aushängeschild nehmen.</li>
<li>Pflegt eure Firmenwebsite. Wenn eure potenziellen Bewerber nach euch suchen ist es immens wichtig, dass sie euch auch finden. Achtet dabei nicht nur auf aktuelle Inhalte und ansprechende Ausbildungsplatz-Ausschreibungen, sondern auch darauf, dass die Seite mobile-optimiert ist. Junge Leute haben ihr Handy nicht nur immer dabei, sondern surfen auch darüber. Word die Website auf dem Handy nicht richtig angezeigt, habt ihr einen möglichen Bewerber weniger.</li>
<li>Damit ihr bei Google und Co. gefunden werdet, ist eine gute Suchmaschinenoptimierung wirklich wichtig.</li>
</ul>
<blockquote><p>Weißt du nicht, ob eure Firmenseite wirklich SEO-optimiert ist und eure Anzeigen gut sind? Marketing-Agenturen wie <a href="https://www.riveronline.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.riveronline.de/</a> bieten oftmals eine kostenlose Analyse für Webseiten, Anzeigen etc. und stellen euch die Ergebnisse vor. Natürlich mit dem Hintergedanken euch ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten &#8211; aber ganz ehrlich: investiert lieber in einen guten Online-Auftritt bzw. in die potenziellen Bewerber für eure künftigen Ausbildungsjahre, als Geld an anderen Stellen zu verschenken.</p></blockquote>
<h3>Ausbildungsmarketing Tipp 2: Richtet euch offline eher an Angehörige</h3>
<p>Apropos Geld verbrennen. In meinen Seminaren wird mir auf die Frage &#8222;Wie kann man Auszubildende finden?&#8220; fast immer zuerst eine Anzeige in der Zeitung angeboten. Das ist nicht falsch &#8211; aber auch nicht ganz richtig. Mit offline Aktivitäten wie Zeitungsannoncen erreichst du eher Mama, Papa, Oma, Opa und andere nahe Angehörige. Die wiederum erzählen im besten Fall ihren Sprösslingen davon.</p>
<p>Das heißt: online eher gezielt die jungen Leute selbst ansprechen, offline eher die Angehörigen. Solche Anzeigen sollten dann auch wirklich eher etwas gediegener sein als eure Aktivitäten auf Social-Media-Kanälen.</p>
<h3>Ausbildungsmarketing Tipp 3: Erstellt ein Eignungsprofil für euren optimalen Auszubildenden</h3>
<p>Bevor ihr überhaupt eine Aktivität für euer Ausbildungsmarketing startet, empfehle ich dir das erstellen eines Eignungsprofils.</p>
<ul>
<li>Welche Fähigkeiten und Interessen soll er/ sie haben?</li>
<li>Wie soll sein Charakter sein?</li>
<li>Welche körperlichen und gesundheitlichen Merkmale sind wichtig?</li>
</ul>
<blockquote><p>In der Praxis erlebe ich es immer wieder, dass erstmal alles gesucht wird &#8211; getreu dem Motto &#8222;Je mehr Bewerbungen, umso besser!&#8220; Aber ganz ehrlich: Wenn du von 100 Bewerbungen 99 wieder zurückschickst, weil die Bewerber gar nicht passen, ist das nicht zielführend.</p></blockquote>
<p>Lasst euer Eignungsprofil daher ruhig in das Ausbildungsmarketing einfließen. Je mehr ihr euch bei euren Marketing-Aktivitäten auf den optimalen Auszubildenden konzentriert, umso größer ist die Chance, dass dessen Bewerbung auch bei euch landet. Wer sich hingegen an alle richtet, wird am Ende keinen richtig erreichen.</p>
<h3>Ausbildungsmarketing Tipp 4: Bezieht eure Auszubildenden mit ein</h3>
<p>Wenn du bereits ausbildest, frag doch mal deine Auszubildenden, wie sie euer Ausbildungsmarketing finden. Und was sie anders machen würden. Sie sind ja noch in dem Alter, das ihr ansprechen wollt &#8211; das ist doch perfekt! Und wenn euer Unternehmen eine Strategie für das Ausbildungsmarketing hat, können euch eure Auszubildenden direkt bei der Umsetzung unterstützen!</p>
<hr />
<p>So, das war&#8217;s von meiner Seite. Hast du noch mehr Ideen? Ab damit in die Kommentare!</p>
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		<title>Ausbildungsmarketing &#8211; warum bleiben so viele Ausbildungsplätze unbesetzt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Schönefeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2019 16:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbilder Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsfeld 2 - Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung vorbereiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungsmarketing]]></category>
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					<description><![CDATA[Gründe: Geburtenknick ✔ die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze ✔ Du musst studieren ✔ manche Berufe sind unattraktiv ✔ Bewerber achten auf den Ruf ✔]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinen Vorbereitungskursen auf die Ausbildereignungsprüfung kocht in Handlungsfeld 2 immer ein großes Thema auf: Auszubildende finden. Unternehmen fällt es in den letzten Jahren immer schwerer Auszubildende zu finden und so bleiben im vergangenen Jahr fast 60.000 Ausbildungsplätze unbesetzt<span id='easy-footnote-1-4469' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href="https://ada2go.de/ausbildungsmarketing-ausbildungsplaetze-unbesetzt/#easy-footnote-bottom-1-4469" title="Quelle: Ausbildungsmarkt &#8211; Aktuelle Eckwerte im Berichtsjahr 2017/2018, auf: &lt;a href=&quot;https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Ausbildungsstellenmarkt/Ausbildungsstellenmarkt-Nav.html&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Ausbildungsstellenmarkt/Ausbildungsstellenmarkt-Nav.html&lt;/a&gt;; abgerufen am 19. Oktober 2019"><sup>1</sup></a></span>.</p>
<p>Doch woran liegt das? Dieser Frage möchte ich im heutigen Blogpost auf den Grund gehen.</p>
<hr />
<h2>Grund 1: Der Geburtenknick in den 90ern</h2>
<p>In den 90ern wurden schleichend weniger Kinder geboren. Das bekommen wir in den letzten Jahren immer mehr zu spüren. Doch das schlimme daran: Wenn man sich die Geburtenstatistik der 2000er ansieht<span id='easy-footnote-2-4469' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href="https://ada2go.de/ausbildungsmarketing-ausbildungsplaetze-unbesetzt/#easy-footnote-bottom-2-4469" title="Quelle: Statista: Anzahl der Geburten in Deutschland von 1991 bis 2018, auf: &lt;a href=&quot;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235/umfrage/anzahl-der-geburten-seit-1993/&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://de.statista.com/statistik/daten/studie/235/umfrage/anzahl-der-geburten-seit-1993/&lt;/a&gt;; abgerufen am 25. Oktober 2019"><sup>2</sup></a></span> merkt man schnell &#8211; das wird noch viel viel schlimmer.</p>
<p>Das bedeutet im Umkehrschluss: Das es in den nächsten Jahren weiterhin einen Angebots-Überhang an Ausbildungsplätzen geben wird.</p>
<blockquote><p>Die gute Nachricht: Seit 2014 wurden erstmals seit langen wieder mehr als 700.000 Kinder pro Jahr geboren &#8211; das heißt in ca. 14 Jahren sollte sich das Ganze wieder ausgeglichen haben.</p></blockquote>
<h3>Gab es schon mal so eine Zeit?</h3>
<p>Ja. Anfang der 1990er. Doch danach bis vor einigen Jahren war die Nachfrage nach Ausbildungsstellen immer deutlich größer als das Angebot. Die Ursachen dafür liegen nicht nur bei den Geburtenzahlen &#8211; aber sie sind ein großer Einflussfaktor.</p>
<h2>Grund 2: Im Gegensatz dazu steigt die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze</h2>
<p>In den letzten Jahren werden es kontinuierlich mehr Ausbildungsplätze, die von Unternehmen angeboten werden. Sinkt hingegen die Zahl der möglichen Bewerber, bleiben natürlich mehr Ausbildungsplätze unbesetzt<span id='easy-footnote-3-4469' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href="https://ada2go.de/ausbildungsmarketing-ausbildungsplaetze-unbesetzt/#easy-footnote-bottom-3-4469" title="Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung: Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2018, auf: &lt;a href=&quot;https://www.bibb.de/dokumente/pdf/a11_beitrag_naa309-2018.pdf&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.bibb.de/dokumente/pdf/a11_beitrag_naa309-2018.pdf&lt;/a&gt;; abgerufen am 25. Oktober 2019"><sup>3</sup></a></span>.</p>
<h2>Grund 3: jungen Menschen wird gepredigt &#8222;Du musst studieren&#8220;</h2>
<p>&#8222;Kind, wenn du was werden willst, musst du aufs Gymnasium und hinterher studieren&#8220; &#8211; das predigen besorgte Eltern und Großeltern ihren Sprösslingen. Dieser Akademisierungs-Wahnsinn hat allerdings drei unglaublich gravierende negative Folgen:</p>
<ol>
<li>Die jungen Leute fehlen als Auszubildende.</li>
<li>Die Arbeitslosigkeit von Akademikern steigt, weil es gar nicht so viele Jobs für sie gibt.</li>
<li>Kinder die durch das Gymnasium geschliffen werden kriegen dort deutlich schlechtere Noten (und haben dadurch schlechtere Karten beim Start ins Berufsleben), als wenn sie auf der Realschule wären.</li>
</ol>
<blockquote><p>Dieses Problem kannst du angehen, indem euer Unternehmen ein duales Studium &#8211; bestehend aus Ausbildung und Studium &#8211; anbietet. So zieht ihr junge Leute an, die gerne studieren würden und damit eigentlich an Unis verloren wären und hebt euch von der Masse der Ausbildungsbetriebe ab.</p></blockquote>
<h2>Grund 4: manche Berufe sind unattraktiv</h2>
<p>Gut, ich möchte zu geben: Manchmal kann man sich noch so anstrengen: wenn der Beruf unsexy oder unattraktiv ist, ist es schwerer geeignete Bewerber zu finden. In dem Fall hilft einfach nur richtig richtig gutes Ausbildungsmarketing. Wie das geht verrate ich dir in meinem nächsten Blogpost.</p>
<h3>Welche Berufe haben eine besonders große Nachfrage?</h3>
<p>Laut der deutschen Handwerks-Zeitung (basierend auf dem Daten des BiBB) ist das die Top 10 der Berufe mit den meisten unbesetzten Ausbildungsplätzen<span id='easy-footnote-4-4469' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href="https://ada2go.de/ausbildungsmarketing-ausbildungsplaetze-unbesetzt/#easy-footnote-bottom-4-4469" title="Quelle: Deutsche Handwerks-Zeitung: Die Top 10 der unbesetzten Ausbildungsplätze 2018, auf: &lt;a href=&quot;https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/die-top-10-der-unbesetzten-ausbildungsplaetze-2018/150/16263/381646&quot; class=&quot;autohyperlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/die-top-10-der-unbesetzten-ausbildungsplaetze-2018/150/16263/381646&lt;/a&gt;; abgerufen am 19. Oktober 2019"><sup>4</sup></a></span>:</p>
<ul>
<li>Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk</li>
<li>Fleischer</li>
<li>Klempner</li>
<li>Restaurantfachmann</li>
<li>Gerüstbauer</li>
<li>Fachmann für Systemgastronomie</li>
<li>Gebäudereiniger</li>
<li>Beton- und Stahlbetonbauer</li>
<li>Bäcker</li>
<li>Tierwirte</li>
</ul>
<h2>Grund 5: Unternehmen suchen Diamanten</h2>
<p>Okay, okay, das ist ihr gutes Recht. Aber wenn schon weniger potenzielle Auszubildende zur Auswahl stehen, sollte man bereit sein, mit Rohdiamanten anzufangen, die man erst schleifen muss. Notfalls mit Nachhilfe und viel viel viel viiiel Geduld.</p>
<blockquote><p>Ausbilden wird leider immer schwerer und manchmal platzt der Knoten erst später bei den jungen Menschen. Aber was ist die Alternative? Nicht mehr ausbilden? Das geht nicht &#8211; also heißt es die Zähne zusammenbeißen und sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen.</p></blockquote>
<h2>Grund 6: Bewerber achten mehr auf den Ruf von Unternehmen</h2>
<p>Umgekehrt ist es aber genauso. Dank Bewertungsportalen können sich Bewerber schon vor Antritt des Ausbildungsplatzes ein Bild von Unternehmen machen. Tummeln sich dort vorrangig negative Bewertungen sinkt auch die Zahl der Bewerbungen. Daher solltest du als Ausbilder immer im Blick behalten, wie dein Unternehmen dargestellt wird. Das machst du sonst nicht? Dann google mal euer Unternehmen und achte besonders auf folgende Seiten:</p>
<ul>
<li>Google Sterne-Bewertungen und Rezensionen</li>
<li>Facebook-Bewertungen für euer Unternehmen</li>
<li>Feedback auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie Kununu</li>
</ul>
<blockquote><p>Auf all diesen Plattformen können euch Bewerber und (ehemalige) Arbeitnehmer bewerten, ohne das ihr dafür ein Profil eingerichtet habt. Daher ist es umso wichtiger, dass ihr euch proaktiv darum kümmert, Profile erstellt und so auf Feedback reagieren könnt.</p></blockquote>
<hr />
<p>Was denkst du woran es liegt? Verrate es mir in den Kommentaren!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gründe auszubilden (aus Sicht von Unternehmen, Auszubildenden und der Gesellschaft)</title>
		<link>https://ada2go.de/gruende-auszubilden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heiko Schöenfeld]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2018 17:24:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbilder Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen]]></category>
		<category><![CDATA[G]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung vorbereiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Darum gehts: Warum ausbilden? ✔ Gründe aus Sicht von Unternehmen ✔ Gründe aus Sicht von Auszubildenden ✔ Gründe aus Sicht der Gesellschaft ✔ Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung ✔</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Einstiegsfrage, warum man überhaupt ausbilden möchte, gehört auch die folgende Frage zum beliebten<strong> Smalltalk zum Beginn der Ausbildereignungsprüfung</strong>, der für Prüflinge schnell zum Verhängnis werden kann. Keine Sorge, du musst nicht alle 27 Aspekte auswendig können, aber ein paar Argumente solltest du dir schon zurechtlegen.</p>
<h2>Gründe auszubilden aus Sicht von Unternehmen</h2>
<p>Daher könnten Argumente für die unternehmerischen <strong>Vorteile und den Nutzen der betrieblichen Ausbildung</strong> folgendermaßen lauten: <strong>Unternehmen …</strong></p>
<ol>
<li>bilden qualitativ und quantitativ nach Bedarf genau die Fachkräfte aus, die benötigt werden – im Einklang mit dem Ausbildungsrahmenplan natürlich.</li>
<li>erhalten sofort einsetzbare qualifizierte Fachkräfte.</li>
<li>profitieren von der breit angelegten beruflichen Qualifikation.</li>
<li>müssen weniger Geld in die Suche nach qualifiziertem Personal investieren.</li>
<li>senken die Einarbeitungskosten für neue Mitarbeiter.</li>
<li>laufen seltener Gefahr, eine Stelle fehlzubesetzen.</li>
<li>können sich die Produktivität und Kreativität von Auszubildenden zunutze machen.</li>
<li>sichern langfristig den Fachkräftebedarf.</li>
<li>verbessern ihr Image durch eine hochwertige Ausbildung und zufriedene Auszubildende.</li>
<li>stellen so die Identifikation der Auszubildenden mit dem Unternehmen sicher.</li>
<li>sichern die Lebensqualität in der Region und verhindern die Abwanderung junger Menschen.</li>
</ol>
<p>Eine Zusammenfassung der Gründe für die Ausbildung, findest du in diesem Video:</p>
<p><iframe title="Warum sollten Unternehmen ausbilden? | Ausbildereignungsprüfung (AEVO) | Ausbildung der Ausbilder" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/9auILOOE8lk?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Gründe auszubilden aus Sicht von Auszubildenden</h2>
<p>Doch auch <strong>Auszubildende</strong> profitieren von einer Ausbildung: <strong>Sie …</strong></p>
<ol>
<li>verdienen ihr erstes eigenes Einkommen.</li>
<li>sind früher unabhängig und selbstständig.</li>
<li>erhalten die Möglichkeit für einen schnellen Berufseinstieg.</li>
<li>können nach der Ausbildung in ähnlichen Berufen quereinsteigen.</li>
<li>können so der Arbeitslosigkeit vorbeugen.</li>
<li>haben in vielen Betrieben gute Chancen übernommen zu werden.</li>
<li>benötigen zum Einstieg in die Berufsausbildung formal keinen Schulabschluss. <span id='easy-footnote-5-2568' class='easy-footnote-margin-adjust'></span><span class='easy-footnote'><a href="https://ada2go.de/gruende-auszubilden/#easy-footnote-bottom-5-2568" title="&lt;strong&gt;Hinweis&lt;/strong&gt;: Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält: Rein rechtlich ist ein Schulabschluss nicht notwendig um eine Ausbildung zu beginnen. Wer eingestellt wird, entscheiden allerdings die Unternehmen – und die bevorzugen eben meist Bewerber mit einem höheren Schulabschluss."><sup>5</sup></a></span></li>
<li>können die Ausbildung nutzen um parallel dazu oder später zu studieren.</li>
<li>haben dazu noch die Möglichkeit, sich die Ausbildung als Wartesemester anrechnen zu lassen.</li>
<li>verbinden in der Ausbildung Fachwissen und Praxis – deutlich mehr als im Studium.</li>
<li>können vor allem ihre praktischen Fähigkeiten nutzen.</li>
<li>erfahren mehr über sich und ihre Fähigkeiten.</li>
<li>können sich nach der Ausbildung bundesweit mit ihrem Berufsabschluss bewerben, da die anerkannten Ausbildungsberufe in ganz Deutschland den gleichen Ausbildungsvorschriften und -prüfungen unterliegen.</li>
</ol>
<h2>Gründe auszubilden aus Sicht von Gesellschaft</h2>
<p>Eine dritte Perspektive die Du einnehmen solltest, ist die Gesellschaft. <strong>Warum sollte das Duale System erhalten bleiben?</strong></p>
<ol>
<li>Das eigene Einkommen der Auszubildenden ist ihre Grundlage zur ersten persönlichen und wirtschaftlichen Eigenständigkeit – eventuell auch zur Gründung einer eigenen Familie.</li>
<li>Von den Sozialversicherungsbeiträgen die ab einer Ausbildungsvergütung von 325,01 Euro fällig werden, wird das Sozialsystem unterfüttert.</li>
<li>Die Auszubildenden werden im Unternehmen sozial integriert und werden so zu einem wichtigen Teil der Gesellschaft.</li>
</ol>
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